Zielsetzung

Du solltest mit deiner Direktvermarktung nicht einfach loslegen, sondern dir genau überlegen, was du im Fokus deiner Direktvermarktung erreichen willst. Du musst dir überlegen, welche Vorteile du neben dem Verkauf von Produkten langfristig in der Direktvermarktung siehst. Wie kannst du die Wertschöpfung deines Produkts erhöhen? Was kann dich langfristig motivieren die zusätzliche Arbeitsbelastung auf dich zu nehmen? Mach dir den Mehrwert bewusst, um dich zusätzlich anzuspornen!

In der Wordcloud findest du Beispiele dafür, was du mit deiner Direktvermarktung erreichen kannst. Nicht alles muss auf dich zutreffen. Um erfolgreich zu sein ist es jedoch hilfreich zu wissen, was dich antreibt. Neben den Motivationsfaktoren solltest du dir natürlich darüber im Klaren sein, ob dein Vorhaben auch realistisch umsetzbar ist.

Dabei musst du interne und externe Faktoren bedenken. Interne Faktoren beziehen sich auf deinen Betrieb und dich als Person, externe Faktoren auf den Markt und deine Zielgruppe. Ein gängiges Tool, um sich hier einen Überblick zu verschaffen, ist die SWOT-Analyse. Die dazugehörigen Komponenten und verschiedene Beispielfragen findest du in der Grafik unten (adaptiert nach Lipp, 2019).

Alleinstellungsmerkmal & Positionierung am Markt

Für deine Direktvermarktung ist der Begriff Alleinstellungsmerkmal (USP = Unique Selling Proposition) ein wichtiges Schlagwort. Damit definierst du, was deine Direktvermarktung besonders macht und damit auch, was deine Kund:innen zum Kauf deiner Produkte motiviert.

Weiterhin solltest du eines oder mehrere Kriterien festlegen, anhand derer du dich am Markt positionierst. Die Positionierung ist die Grundlage für deinen geschäftlichen Erfolg. Sie steckt deine Ziele ab und gibt deiner Direktvermarktung die Richtung vor. So zeigst du nicht nur dir selbst, sondern auch deiner Kundschaft gute Gründe, warum sie bei dir einkaufen sollte.

„Ein Alleinstellungsmerkmal stellt ein einzigartiges Verkaufsversprechen bzw. den Kundennutzen eines Produktes, einer Dienstleistung oder einer Marke dar. Es entspricht dem Wettbewerbsvorteil, den der Anbieter für sich in Anspruch nimmt.“

Quelle: Franchiseportal

Beispiele für Positionierungskriterien

Zielgruppe
  • Zahlungskräftige Kund:innen durch Spezialitäten und Delikatessen anlocken
  • Familien, die gute Qualität zu günstigen Preisen wollen
  • Handel und Großverbraucher:innen mit vorgegebenen Standards
Produkt
  • Lokale Nutztierrasse oder Sorte
  • Traditionelle Herstellungsverfahren und Rezepte
  • Große Auswahl an verschiedenen Produkten
Thema
  • Transparente Herstellungsverfahren
  • Besonders nachhaltige und artgerechte Tierhaltung
  • Kontrolliert biologischer Anbau

Es ist wichtig, dass du die Planung auf den Stärken deiner Direktvermarktung aufbaust. Das konkretisiert dein Vorhaben und legt den Grundstein für das Marketing. Klare Zielvorstellungen sind dabei das A und O. Sind diese zu schwammig, musst du nachträglich korrigieren, was unnötig Zeit und Arbeitskraft kostet. Auch werden Ziele umso eher umgesetzt je genauer sie formuliert sind. Denn so weißt du genau, was du erreichen willst. Dabei kann es hilfreich sein ein großes Vorhaben in mehrere Detailziele zu gliedern. Dabei kann dir die SMART-Formel helfen.

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